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5 Dinge, die ich als Mutter gut mache – Blogparade

24. Oktober 2016

Die liebe Jil von *von Herzen und bunt* hat zur Blogparade aufgerufen, ein total tolles Thema, wie ich finde. Sich mit sich selbst, besonders mit positiven Assoziationen zu sich selbst, zu beschäftigen, ist immer eine Herausforderung. Heute versuche ich es hier in diesen 5 Punkten zu schreiben, was ich an mir gut finde, was ich als Mama gut mache!
1. Ich betreue mein Kind in den ersten Jahren selbst 

Was habe ich mir den Kopf zerbrochen!? Wie lange werde ich Elternzeit nehmen? Wie werden wir das finanziell schaffen? Wie wird es sein, als einzige im Ort (glaube ich), Selbstbetreuerin zu sein? Wir haben uns gegen das Geld, riesige Urlaube und unnütze Dinge und für die Selbstbetreuung entschieden. Ich übe mich, seit meiner Elternzeit, im Verzicht. Ich lerne mich gerade von einer anderen Seite kennen. Ich schätze Dinge wieder mehr und gucke – Was brauche ich wirklich!? Ich freue mich, dass ich auf meinen Bauch höre und es so durchziehe, obwohl das im Osten total untypisch ist und ich viel Kritik im Umfeld einstecken muss oder verwirrte Blicke erhalte.

2. Meinen Blog Aufbruch zum Umdenken

Den Blog schreibe ich seit August 2016, also ganz frisch. Angefangen habe ich nur, weil ich in der Schwangerschaft las, besonders „Bindungs- und Beziehungsblogs“. Ich bin stolz auf mich, dass ich dieses Thema verinnerlicht habe. Somit hoffe ich, dass ich eine liebevolle Begleiterin im Leben des Seidenraupenkätzchens bin und sein werde. Das Schreiben macht mir Spaß, vernetzt mich, durch die anderen Blogger_Innen bekomme ich neuen Input und das tut wiederum meiner Familie gut. Ein schöner Kreislauf. Jetzt fühle ich mich auch „reif genug“ selbst zu schreiben – besonders aus meiner Perspektive als Mama mit pädagogischen Einflüssen. Das macht mich stolz und hilft mir die Balance zu halten, auch etwas anderes zu tun, als „nur“ Mama zu sein.

3. Attachment Parenting Familie

Ich bin eine richtige Attachment Parenting Mama und sehr glücklich damit. Das Stillen habe ich mir, mit spätem Frühchen, hart erkämpft, aber es hat geklappt und ich stille heute noch fleißig. Wir lieben es, auch wenn nicht immer alles reibungslos läuft – aber so ist das Leben – ein Prozess! Auch die anderen „klassischen“ AP- Geschichten praktizieren wir, nicht weil es irgendwo steht, sondern weil wir es fühlen! Ich fühle, dass es unser richtiger Weg ist. Ich bin sehr froh über meine Gefühle. Wie auch auf meinem Blog steht, bin ich sehr interessiert an allen modernen Richtungen wie Attachment Parenting, Unerzogen und Beziehung statt Erziehung. Diese drei Begriffe stehen in meinem Logo und symbolisieren unseren Weg als Familie – auf jeden Fall mit Blick aufs Kind und mit der Haltung aus voller Liebe und Respekt für einander.

4. Wir leben ökologischer 

Seit ich Mama bin, habe ich mich verändert, wir als Familie haben uns verändert. Wir kaufen fast nur noch Bio- Qualität und ich verzichte auf Fleisch und weitestgehend schon auf Milchprodukte. Ich versuche Stück für Stück alle Produkte durch ökologischere auszutauschen, auch im Haushalt und im Kleiderschrank. Wir rauchen nicht mehr und versuchen allgemein bewusster zu leben. Wir sind ja das Modell, an dem unser Kind lernt, nicht wahr!? Ich will es nicht dogmatisch, aber ich will es bestmöglich versuchen und dafür bin ich meinem Kind dankbar, dass sie mich zum Umdenken animiert hat. Diese Gedanken habe ich schon immer, aber seitdem sie da ist, bin ich motivierter und ich finde es richtig super, dass wir das machen. Ich mag das Teilzeit-Öko-Ding richtig gern.

5. Ich achte momentan stärker auf meine Bedürfnisse 

Ich bin wirklich eine aufopfernde Mama. Ich habe aber seit einigen Wochen für mich erkannt, dass ich „nur“ eine gute Mama sein kann, wenn ich auch Zeit für mich selbst in Anspruch nehme. Diese Gefühle ehrlich wahrzunehmen, hat ein wenig gedauert, aber ich habe sie zum Glück noch rechtzeitig ernst genommen. Ich habe jetzt einen Oma/Opa Tag in der Woche organisiert, an dem ich ein paar Stunden Zeit für mich habe. Eine wichtige Erkenntnis für Selbstbetreuer_Innen, wie ich finde. Stolz bin ich, dass ich mir selbst Hilfe gesucht habe, eine Insel, denn ich bin ein Mensch, der immer alles allein macht und nicht sehr oft um Hilfe bittet, deshalb hier ein besonderes „gut gemacht Leen“!
 

Was macht ihr gut? Diese Parade ist auch eine schöne Möglichkeit, eure Gedanken auf ein Blatt Papier zu schreiben und euch an den Kühlschrank zu hängen oder bei euch zu tragen, um nicht zu vergessen, was ihr persönlich alles gut macht.

Eure Leen

 

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