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Babyzimmer raus / Spielzimmer rein!

2. September 2016

Unser Seidenraupenkätzchen hat ja, wie ihr sicher schon wisst, kein eigenes Schalfzimmer/ Babyzimmer mehr. Was noch geblieben ist, sind die Bilder an der Wand.

Wer nochmal schauen möchte, wie das mit dem Zimmer so war, kann gern nochmal hier klicken.

Was ist nun mit diesem besagten Raum passiert!? Ein Baby- und Kleinkind- Spielraum ist entstanden! Hier sind wir meistens, wenn wir drinnen sind.

Was haben wir alles verändert und was ist eingezogen!?

1. Klettern und schiefe Ebene

Das handgemachte Kletterdreieck mit Rutschbrett Marke Papa- Eigenbau (für ein Pikler- Dreieck haben wir einfach kein Geld über) steht meist an der Wand oder auch mitten im Raum, je nach Belieben von uns allen.

Dieses Dreieck mit Rutschplatte ist sowas von vielseitig einsetzbar! Sie hat die Möglichkeit, sich daran hochzuziehen, zu klettern, eine schiefe Ebene hochzukrabbeln ( auf mehreren Stufen einrastbar, da die Sprossen als Halterung dienen), von der schiefen Ebene rückwärts und auch vorwärts runter zu klettern, das Brett als Kugelbahn zu benutzen, das Material Holz zu spüren, unter das Dreieck zu krabbeln, unter die Holzplatze zu krabbeln, später einmal zu rutschen und wahrscheinlich noch tausend andere Möglichkeiten, die mir gerade nicht einfachen.

2. Tunnel

Aus drei alten Holzregalen, die ich nicht mehr aufhänge, haben ich einen verschiebbare Tunnellandschaft gestellt! Mal stehen sie eng zusammen, mal versetzt, mal stehen sie übereinander und mal werden sie als Regal für Spielzeug genutzt. Sie sind ein verschiebbares Element im Spielzimmer und wir werden sehen, was sie noch alles sein werden.


Eine Zeit lang war es auch sehr beliebt, eine Kugel durchzurollen und hinterher zu krabbeln. Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als sie durch ein einzelnes Element krabbelte. Ganz vorsichtig und der Kopf hatte seine Probleme, sich durch das Regalteil durch zu balancieren ohne oben anzustoßen. Welches Strahlen hatte sie in den Augen, als es geschafft war.

3. Höhle

Auch eine Höhle findet sich in ihrem Zimmer wieder. Ich bin ja eine Freundin vom „Auftragen“, also tragen wir das Zelt ihrer großen Cousine auf. Ich steh zwar nicht so auf rosa/pink, aber ich stehe auf Weiterbenutzung! Ich kann mich noch erinnern, als ich damals mit ihr in diesem Zelt hockte und wir Prinzessin und Königin spielten. Jetzt geht sie zur Schule und bald wird sie ein Teenager sein. Wahnsinn, wie die Zeit vergangen ist! Unser erstes Familienbaby ist dieses Jahr zur Schule gekommen, was für ein Ereignis!

Bei uns läuft das so: Meine Schwester hat ALLES für mich aufgehoben, ganze 6 Jahre und ich musst sehr wenig Kleidung, Babykrams und Spielzeug kaufen, wir tragen auf! Ich danke dir nochmals von Herzen dafür!

Nun gut zurück zur Höhle. Den Unterleger hat sie zur Geburt bekommen, er macht sich gut als kuscheliges Zeltinlet. Der Ikea Fuchs und das Wolkenkissen sind von uns, daneben ein Pferdekissen von ihrer Oma und die Waldorfpuppe von ihrer anderen Oma. Somit sind die Sippen vertreten, hahaha!

4. Bodenbett/ Matratze

Das letzte große Element im Zimmer ist die Matratze.
Es ist eine hohe Matratze und sie dient die meiste Zeit als mein Lümmelplatz. Von dort beobachte ich, was sie gerade so macht oder lese auch mal, wenn das Seidenraupenkätzchen in Ruhe spielt und erkundet.


Sie liebt die Matratze auch. Ihre ersten Kletterübungen liefen dort ab, und auch die ersten Schritte an der Matratze entlang. Wenn sie entspannen möchte, legt sie sich in die Kissen und beobachtet das Mobile, welches Papa ihr über der Matratze angebracht hat.
Vor der Zimertür steht die

5. Familien-Bibo!

Hier gibt es ein eigenes Kinderregal, an dem sie sich auch gern bedient und fleißig alles ausräumt. Es sind zusammengesammelte Bücher von ihrer Cousine, gerettete Bücher von Kitas (sollten in den Müll), alte DDR Kinderbücher aus meiner Kindheit und auch ein paar neue Bücher.

6. Kommode

Vor dem Kinderzimmer steht eine Kommode, die extra für Spielsachen ist. Ich habe so eine Art rollendes System entwickelt. Ich gebe ihr ein paar Sachen aus der Kommode, die gerade passen und die gern bespielt werden. Wenn sie darauf keine Lust mehr hat, wandern sie zurück in die Kommode. So entsteht kein Überangebot und es gibt eine klare Linie im Raum und alles kann in Ruhe bespielt werden. Irgendwann kann sie dann natürlich allein an die Kommode gehen. Dieses System klappt momentan bei uns ganz gut. 

Ja das ist aus dem Babyzimmer entstanden! Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und in einem der nächsten Beiträge zeige ich euch, womit sie derzeit gern spielt.

Eure Leen

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2 Comments

  • Reply Jana - unerzogen betreut 13. Oktober 2016 at 20:08

    Schöne Beschreibung eures tollen Familienzimmers!
    Da ich gerade eine Pikler-Fortbildung mache (dazu werde ich auf meinem Blog bestimmt noch schreiben), bin ich natürlich besonders begeistert von den schönen Holzsachen. In Zukunft werde ich meine Spielmöglichkeiten auch noch in die Richtung überarbeiten und bin deshalb immer interessiert zu sehen, was sich so im Alltag bewährt.

    • Reply Leen 13. Oktober 2016 at 20:37

      Hallo Jana,
      danke für deinen Kommentar! Wir sind immer am Basteln und Werkeln. Mal sehen, was die Zukunft noch bringt. Dann gucken ich doch auch gern mal bei dir vorbei!
      Alles Gute für die Ausbildung!

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