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5 Fakten über uns als Eltern, mit denen wir meistens anecken!

30. August 2016

Ich bin ein kommunikativer und sozialer Mensch! Wer mich fragt, bekommt eine ehrliche Antwort! Heute 5 Fakten über uns als Eltern!

1. Waaaaaas? Euer Kind isst nichts!? Du stillst immernoch voll? Euer Kind ist doch schon ein Jahr alt!

Ja es ist so! Ich stille voll! Mein Seidenraupenkätzchen aß Brei, ganze zwei Tage lang und danach war ihr Interesse vorbei! Mein Mann und ich haben uns bewusst dagegen entschieden in eine Zwangsfütterung zu verfallen und den Brei in den Mund zu schieben, obwohl sie es nicht mag! Ich biete jeden Tag etwas an – also Fingerfood/ BLW (wer mehr erfahren möchte über BLW klickt einfach  hier), denn Brei will sie nie! Meistens kostet sie, aber eben „nur“ kosten! Jedes Kind hat irgendwann mit dem „richtigen“ Essen begonnen, oder etwa nicht?  – Dann wird sie es auch schaffen!

2. Waaaas? Ihr schlaft alle in einem Bett!? Ihr bekommt das Kind doch niemals aus eurer Mitte raus! Dann habt ihr doch nie Zeit für euch!?

Ja wir schlafen in einem Bett und ja, es ist ok und schön für uns. Schon weil ich stille, ist es einfach eine unheimliche Erleichterung. Ich mag den Namen Familienbett schon an sich. Ein Ort, an dem die Familie gemeinsam zur Ruhe kommt. Wer noch etwas mehr erfahren möchte kann gern hier klicken. Es wird der Tag kommen, an dem das Seidenraupenkätzchen mit ihrer Decke in ihr Zimmer zieht, um dort zu schlafen und ich werde bis dahin jeden einzelnen Tag genießen! Spätestens wenn die erste große Liebe mit bei uns übernachtet, sollte es vorbei sein, hahaha!

3. Was? Du trägst immernoch? Ist das nicht schlecht für die Haltung des Kindes!? Kinder die getragen werden sind körperlich nicht so gut entwickelt und krabbeln später oder!?

Also das Tragen an sich ist eine wundervolle Möglichkeit ein Kind zu befördern und gleichzeitig einen Körperkontakt zu genießen. Wir Tragen von Angang an. Mein Mann ist auch ein richtiger Trage-Papa.

 Die Leute im Dorf sprechen ihn sogar an, wenn er mal mit dem Wagen unterwegs ist. „Na ist die Kleine heut gar nicht auf dem Rücken!?“ – Es war eine kleine Attraktion – jetzt kennt es schon jeder im Ort und die nächsten Trage- Papas werden sicher nicht mehr schräg angesehen und können entspannt der Tragezeit ins Auge sehen. Mein versteckter!!! Appell an alle Papas – Tragen ist EINE wundervolle Möglichkeit für die Papa- Kind- Bindung. Nachteile kann ich euch wirklich nicht nennen, außer das es im Sommer recht warm sein kann, aber das ist es auch ohne Kind auf dem Rücken oder vor dem Bauch. Das das Tragen eine negative Beeinträchtigung auf die Entwicklung des Kindes hat, ist tatsächlich ein Irrglaube. Wer noch etwas tiefer eintauchen mag kann hier klicken.

4. Was – ihr wollt euer Kind nicht in die Krippe bringen? Aber ein Kind braucht doch soziale Kontakte!?

Wie ich schon sagte! Ich bin ein kommunikativer und sozialer Mensch. Wir haben eine sehr große Familie und so viele wundervolle Freunde mit so bezaubernden Kindern. Es wird nie langweilig und wir haben immer die Möglichkeit bei allen vorbei zu schauen und sind willkommen (Ich danke euch allen und habe euch lieb)! Unsere soziale Zeit läuft an den Nachmittagen. Vormittags schlafen wir in Ruhe aus, gehen spazieren, spielen und gönnen uns dann eine Mittagsruhe. Nachmittags sind wir viel unterwegs. Das Seidenraupenkätzchen wirkt nicht so, als würde sie etwas vermissen oder als würde ihr etwas fehlen! Alle empfinden sie als sehr ausgeglichenen Menschen.

Ich persönlich – auch hier geht es  wieder um meine Meinung und ich möchte damit niemanden angreifen – finde die Betreuungssituation/ den Betreuungsschlüssel in unserer Region einfach zu hoch! Es geben sich alle Erzieher_Innen sicher die größte Mühe, aber ich fände einen Schlüssel von 1:3 in Ordung, um in diesem sensibelen Alter bindungs- und bedürfnisorientiert arbeiten zu können. Dieser ist hier leider nicht gegeben, also machen wir es einfach selbst! Vielleicht finden wir den Kindergarten irgendwann einmal spannend, aber das können wir jetzt einfach noch nicht wissen! Wir befinden uns ja im Prozess – Aufbruch zum Umdenken- und nichts ist festgeschrieben, dafür aber alles im Fluss des Lebens. Bis jetzt gab es immer für alle Probleme eine Lösung – dieser Gundhaltung stehen wir einfach weiterhin offen gegenüber.

5. Was!? Ihr habt keine festen Zeiten – Essenszeiten, Bettzeiten!?

Ja so ist es! Haben wir nicht! Wir essen, wenn wir hungrig sind und wir gehen schlafen, wenn wir müde sind. Das gilt sowohl für uns als auch für unser Kind. Wir haben jegliche Schalfprogramme und -methoden verweigert! Manchmal schläft das Seidenraupenkätzchen um 18 Uhr, manchmal erst um 23 Uhr, je nachdem wann der Mittagsschlaf war. Ich finde einfach beim Essen und schlafen hört es nun wirklich auf! Das weiß nun mal jeder am Besten für sich selbst, wann dazu die richtige Zeit ist. Ist anstrengend, aber wir stehen dazu!

Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und ich freue mich in den Kommentaren auch über ein paar Besonderheiten von euch, die vielleicht zeigen, dass ihr in eurem ganz persönlichen Aufbruch zum Umdenken unterwegs seid!

Eure Leen

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5 Comments

  • Reply motherbirthblog 30. August 2016 at 21:29

    Waaaaaasssss – ich mach es auch so… 😉

    Toll geschrieben!

    Liebe Grüße
    Mother Birth

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