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Warum ich keine Gummibärchen mehr essen möchte und was das alles mit einem Dörrautomaten zu tun hat!?

12. August 2016

Nun gut – das Zucker bescheuert ist, weiß ich nun mittlerweile. Ich nasche trotzdem total gerne und stehe hiermit auch zum 1.Mal so richtig offiziell dazu! Ich nasche gern Gummibärchen! Die ganz „normalen“ Gummibärchen essen ich schon eine Weile nicht mehr und der Umstieg auf die vegane Variante gelang mir zum Glück. Ich hatte immer das Gefühl, dass Gummibärchen im Abgang nach Schwein schmecken und das fand ich total unlecker.

Manchmal habe ich so eine Anwandlung und versuche alles Mögliche – wie z.B. das Herstellen von Gummibärchen. Es hat auch wirklich gut funktioniert (Dank youtube),der Geschmack von Saft war auch ok, aber nicht in einer wabbeligen Konsistenz bitte!Ich mag es einfach etwas fester  (Schmunzeln muss ich bei diesem Satz jetzt schon)!

Ich möchte nicht mehr so viel konventionellen Zucker essen…Punkt. – Ich kaufe weißen Zucker schon eine Weile nicht mal mehr ein und dann esse ich ihn doch in Form von Gummibärchen – das ist doch total bescheuert!

Was hat das jetzt alles mit meinem Dörrautomaten zu tun?

Meine lieben Eltern haben mir, auf meinen Wunsch, zum Geburtstag einen Dörrautomaten geschenkt. Ich verfolge schon länger den Blog von Silke Leopold und stelle auch nach ihrem Rezept Zahnpasta her oder lasse mich von ihrer langen Erfahrung inspirieren.

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Sie macht regelmäßig für ihre Kinder Fruchtleder und dörrt Lebensmittel um sie haltbarer zu machen, da das Dörren der Nahrung Wasser entzieht. Fruchtleder schien für mich die Antwort auf meiner Suche nach einer gesunden Gummibärchen- Alternative zu sein. Somit war ich motiviert es ihr gleich zu tun!

Mein Dörrautomat hat 5 Einlegeböden, eine regulierbare Gradzahl von 40-70 Grad und 240 Watt.

Ich begann meine Arbeit mit dem pürieren der Früchte. Eine Masse machte ich aus einer Mango. Eine weitere Masse entstand aus zwei Bananen und Kakao (natürlich nicht diese fertige Zuckermischung aus dem Supermarkt). Bei der nächsten Masse mixte ich Bananen und Birnen und in der letzen Masser kamen die frisch geernteten Aroniabeeren meiner Eltern zum Einsatz. Alles süßte ich etwas mit Agavendicksaft.

Hier noch ein paar Infos zu dieser besagten Beere, falls ihr davon noch nichts gehört habt.

http://www.aroniabeere.de

Die Beere habe ich auch gedörrt und werde sie mir im Herbst zu Gemüte führen.

Da die Böden löchrig sind, habe ich Backpapier zugeschnitten und die Masse darauf verstrichen. Im Nachhinein bin ich etwas schlauer, denn es sollte nicht zu dick ausgestrichen werden. Je dünner, desto schneller trocknet das Fruchtleder.


Der Dörrautomat lief um die 17 Stunden und ich habe das Fruchtleder ein paar Stunden vorher von dem Backpapier entfernt, gedreht und noch etwas ohne Backpapier weiter trocknen lassen. Die 17 Stunden sind recht lang, aber der Geschmack ist wirklich hervorragend!


Das fertige Fruchtleder fühlt sich wirklich nach Leder an, ja ich könnte auch sagen, der Name spricht für sich selbst. Ich schnitt es erst mit dem Messer, kam dann aber bei dem letzten Arbeitsgang auf die zündende Idee eine Schere zu benutzen und es einfach damit klein zu schneiden. Es kann natürlich auch im Ganzen gelagert werden. Nun steht es bei uns in der Küche und alle Besucher kosten erstmal. Ich werde sicher noch einen Schwung für den Hebst/Winter als Vorrat dörren.


…Eure Leen

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7 Comments

  • Reply trashtorte 13. August 2016 at 07:45

    Sehr cool! Die getrockneten Früchte würde ich ja nur zu gern mal probieren! LG

  • Reply Lisa 14. August 2016 at 21:04

    Das ist doch mal eine leckere Variante zu naschen. Daumen hoch . mehr davon 🙂

  • Reply aufbruchzumumdenken 18. August 2016 at 14:25

    Ich danke dir von Herzen ❤️

  • Reply Michaela 2. November 2017 at 15:47

    Meine Kinder lieben das Fruchtleder. Was total gut ist sind getrocknete Tomaten und das ganze zu Pulver zerrieben verwende ich gern zum Würzen. Jetzt im die Jahreszeit nütze ich lieber meinen Holzofen da er e schon unser Haus heizt. Ich glaub ich sollte auch mal darüber berichten.

    • Reply Leen 2. November 2017 at 19:24

      Interessant, Michaela! Ich habe es dieses Jahr leider nicht geschafft in meinem Wochenbett zu dürren. Liebe Grüße

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