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Ein Tag ohne Frauen – Mein Tag ohne mich!

8. März 2017

Unter dem Hashtag und der Blogparade #meintagohnemich/ ein Tag ohne Frauen – finden sich Beiträge zum internationalen Frauentag. Eine Blogparade, die aufzeigt, wie es laufen würde, wenn man selbst einen Tag nicht präsent wäre und seine Arbeit niederlegen würde.

Das finde ich spannend und möchte euch gern teilhaben lassen.

Die Tage im Seidenraupenkätzchenhaus beginnen unterschiedlich, fürs Kind meistens 07:00 Uhr morgens. Michi arbeitet in Schichten und würde mich heute der Erdboden verschlucken, sagen wir um 07:00 Uhr in der Früh, dann hätte Michi nach seiner Nachtschicht unsere Tochter betreuen müssen, ohne eine Mütze Schlaf zu bekommen. Das wäre sicher verdammt hart. Nach dem Frühstück, Haushalt und dem Ansehen von 1.000.000 Büchern und Spielen oder einem Spaziergang, würde das Seidenraupenkätzchen gern Mittag essen. Dieses müsste er noch kochen und danach würde sie in den Mittagsschlaf begleitet werden wollen. Das hätte der Liebste sicher nach einiger Zeit geschafft, aber ohne wunderbares Einschlafstillen hätte es sicher doppelt so lange gedauert.

Nun, nachdem sie eingeschlafen wäre, könnte er auch endlich zwei oder drei Stündchen schlafen. 

Nach kurzer Pause, so ohne Nachtschlafphase, ginge der Tag weiter mit Hafermilch und optimaler Weise Grapefruits fürs Kind (manchmal geht auch anderes Obst) zur Vesper und danach gäbe es einen Nachmittagsspaziergang oder wieder ein Ansehen von 1.000.000 Büchern.

Puh! Ich denke er bräuchte jetzt Unmengen Kaffee! Ich leide mental mit ihm! 

Zum Abend wäre dann das Abendessen und eine Folge Sandmann an der Reihe bis es zum komplizierten Teil, dem Baden,  übergehen würde. Normalerweise bade ich mit meiner Tochter zusammen und Michi übernimmt das Abtrocknen und Eincremen. Sie mag es nicht, allein in der Wanne zu sitzen. Haare waschen wäre heute auch an der Reihe. Er hätte allein wirklich zu tun, da er ja gleichzeitig in der Wanne und perfekter Weise auch gleichzeitig draußen mit dem Handtuch stehen müsste.

Er tut mir jetzt schon leid, denn es geht zu zweit einfach viel besser, wenn man nicht gerade auf schreiende, sich weigernde Kinder steht. 

Nach dieser Geschichte würde die nächste folgen- die gute Nacht Geschichte. Dazu gäbe es ein Lied (das kann er natürlich auch aus dem FF) und die Brust zur Nacht.

Tada! Pustekuchen, denn damit kann er nicht dienen und es folgt sicher eine Einschlafbegleitung von Stunden statt 15 Minuten und dem Nutzen von Trage oder Armmuskeln statt Stillen und schnellem Wegpennen. 

Außerdem wäre es bestimmt auch  für sie sehr hart ohne mich. Wir waren noch keinen Tag und keine Nacht voneinander getrennt. Es wäre jedenfalls eine riesige Umstellung für unsere Tochter, so ganz ohne mich.

Wenn das liebste Kind dann bis 21 Uhr eingeschlafen wäre, könnte er sich einen Kaffee hinterschlingen, jemanden für die Nacht zum Aufpassen organisieren und zur Nachtschicht fahren, denn in seinem Unternehmen muss er in Schichten arbeiten. Somit hätte er 2 Stunden mittags geschlafen und ohne wirkliche Pausen tagsüber und nachts immer etwas getan, ob beruflich oder in der privaten Kinderbetreuung.

Puh! Das will doch so echt kein Mensch!

Was haben wir für ein Glück, dass wir zwei Elternteile sind. Er arbeitet und ich bin in der Elternzeit bei unserer Tochter. Trotzdem fühle ich mich nicht allein für sie verantwortlich. Er unterstützt mich und gibt mir Möglichkeiten, um Zeit für mich zu haben und ich räume ihm Freizeit neben seinem Job ein. Wir haben großes Glück! Noch haben wir ein Kind. Ich bin gespannt, wie das im Sommer aussieht, wenn wir vier Personen im Haushalt sind.
Wie würde euer Tag ohne euch aussehen?

Eure Leen

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