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Erkältung in der Schwangerschaft und Stillzeit – Was hilft!?

5. Dezember 2016

Das Wetter ist momentan sehr feucht und kalt, dann wieder mild und dann wieder kalt. Perfekt für Erkältungen. Da ich ja noch stille, kann und will ich keine „Medizin“ nehmen. Krank bin ich gerade, total verschnupft. Also dachte ich mir, ich trage mal ein paar Tipps zusammen, für erkältete schwangere und/ oder stillende Mütter oder einfach für jeden, der keine Chemie zu sich nehmen möchte. Es sind Tipps meiner Freundinnen und von mir. Ich habe alle befragt, damit es nicht zu einseitig wird.

Kleine Hausmittelchen helfen, wenn ihr euch jedoch echt schlecht fühlt, dann ab zum Arzt!

Meine Tipps: 

  • Viel frisches Obst und Gemüse und raus an die Luft (Das letztere nehme ich mir immer vor, wenn ich krank bin. Ich schaffe es jedoch nicht immer.)
  •  Auch die Räume sollten schön gelüftet werden. Stoßlüfen am Morgen und vor dem Schlafen gehen, wenn ihr nicht sowieso mit offenem Fenster schlaft.
  • Wie empfohlen, sollten Schwangere und Stillende viel Trinken, mindestens zwei Liter am Tag. Die Flüssigkeit verhilft dem Körper, die Erreger herauszuspülen. 
  • Von meiner Hebamme habe ich damals empfohlen bekommen, mein Baby beim Schlafen mit dem Köpfchen etwas hoch zu lagern, damit der Schleim abfließen kann. Was beim Baby hilft, hilft auch bei uns. 
  • Ich nutze bei Schnupfen ein Meersalznasenspray. Bevorzug das von Rhinomer, da es die Nase schön befeuchtet. Die Tropfen habe ich damals auch fürs Baby genommen, bis ich gecheckt hatte, dass der Kinderarzt Kochsalzlösung fürs Baby  aufschreibt. 
  • Bei Husten schwören viele auf Einreibung, ich würde dann aber das nehmen, was für Kinder/ das Baby geeignet ist. Meine Hebamme hat damals die Produkte der Bahnhofsapotheke empfohlen. Da habe ich dann auch bestellt und bin sehr zufrieden. Von dort haben wir auch unseren Balsam zum Einreiben für Brust und Rücken (Thymian Myrte Balsam) und die Salbe für die Naseflügel (Engelwurzbalsam). Ich nehme in der Stillzeit also einfach die Produkte vom Seidenraupenkätzchen mit. Wenn wir raus gehen und es knitterkalt ist, dann nutze ich von dort auch die Kälteschutzsalbe fürs Kind.
  • Wenn ich viel schnaube, bekomme ich immer trockene Haut unter der Nase. Früher machte ich Penatencreme drauf. Heute bin ich schlauer! Mein Geheimtipp ist: Brustwarzensalbe. Ich nutze die von Medela (purelan), weil sie hypoallergen ist und auch auf der Verpackung steht, dass sie für trockene Babyhaut und allgemein trockene Haut geeignet ist.
  • Ich nutze, wenn der Schnupfen noch nicht fest sitzt, eine Nasenspülkanne und eine Salzlösung zum Nasespülen (morgens, mittags und abends). Ich mag es sehr und es hilft mir immer.
  • Wenn ihr schon ein Kind habt und auch einen Pariboy zuhause, dann besorgt euch doch einfach einen Aufsatz für Erwachsene und ihr könnt auch Kochsalzlösung inhalieren. Die Kochsalzdämpfe pflegen die Lunge, wenn ihr Husten habt.
  • Wenn ich erkältet bin, trinke ich jeden Tag 1-2 Tassen von meinem Holunderbeerensaft
  • Seid euch nicht zu Schade, um um Hilfe zu bitten! Der Körper muss in Schwangerschaft und/oder Stillzeit viel leisten und braucht deshalb auch Ruhephasen. Oma, Opa, Tante, Nachbarin könnte doch auch mal eine Stunde mit dem Kind spielen, während ihr euch etwas ausruht. Der Haushalt kann ruhig etwas liegen bleiben, denn eure Gesundheit steht jetzt an erster Stelle.

Tipps von meinen lieben Menschen:

  • Bei Husten hilft Zwiebelsaft (Zwiebeln -ruhig 4 bis 5- würfeln und dann kräftig mit Zucker überstreuen und eine Nacht ziehen lassen. Nach dem Genuss nur nicht über den leichten Mundgeruch wundern. 😉). 4-5 Esslöffel über den Tag verteilt sollten helfen. (Bei stillenden Müttern würde ich gucken, ob das Baby die Zwiebeln über die Muttermilch verträgt. Langsames Austesten wäre sinnvoll.)
  • Inhalieren (Kamillenblüten)
  • Ingwertee
  • jeden Tag eine halbe rote Paprika (Vitamin C Bombe)
  • Plantago Produkte von Wala 
  • Cranberrysaft (Entzündung der Atmenwege, aber auch gut bei Blasenentzündung) 
  • Halsschmerzen und Husten „vermeiden“, wenn sich gleich bei den ersten Anzeichen 24 Stunden schön warm angezogen wird und der Körper schwitzt. Den Hals mit einem Schaal richtig warm einwickeln und auch 24 Stunden drum lassen.
  • Bei Halsweh den Rachen mit Tee feucht halten und Propolisbonbons lutschen.
  • Besuch eine Solegrotte (dort wird Sole per Ultraschall vernebelt und inhaliert) 
  • Cistrosentee. Er wirkt auch antiviral, antibakteriell und gegen Pilze. Es gibt keinen Tee, der so viel Vitamin c aufweist. Er schmeckt etwas herb, ähnlich wie grüner Tee. 
  • Kurkuma als eines der ältesten und gesündesten Gewürze überhaupt in Speisen oder Getränke verarbeiten, um den Körper zu stärken. Empfehlung: Kurkuma mit Honig mischen (einen Löffel)
  • Bei Halsschmerzen hilft Spitzwegerichtee sehr gut. Am Besten die geschnittenen Blätter in der Apotheke kaufen und für den Tee aufbrühen.
  • Bei ganz trockenem Husten löst Eibischwurzel sehr gut. Dieser Tee muss kalt aufgegossen werden und später aufgekocht werden. Achtung: nicht für Kinder. Der Tee schleimt so gut, dass die kleinen Bronchien bei Kindern verstopfen, ehe sie abhusten können.

Ich hoffe es war etwas für euch dabei.

    Eure Leen

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    3 Comments

  • Reply Leen 5. Dezember 2016 at 09:24

    http://www.embryotox.de/einfuehrung.html
    Diese Seite hat Roxana vom Blog Lottes Motterleben empfohlen. Dort befinden sich Medikamente für Schwangere und für stillende Frauen.
    Eure Leen

  • Reply Lara 5. Dezember 2016 at 13:53

    Ich kann nur jedem am Herz legen, die Nasenspüle kann täglich als Vorbeugung zu nutzen! Ich habe damit vor 4 Jahren begonnen, als ich lange ine fiese Nebenhöhlenentzündung mit mir herumtrug. Seitdem kann ich meine Erkältungen an einer Hand abzählen. 🙂

    Cistrosentee habe ich mal geschenkt bekommen, den sollte ich endlich mal probieren.

    • Reply Leen 5. Dezember 2016 at 21:17

      Hey Lara! Ich mache es auch vorsorglich, aber dieses Jahr war ich schlampig! Den Winter über werde ich mich bessern . Ganz liebe Grüße!!!

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