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Geburtsvorbereitungskurs – Das Kennenlernen

5. Mai 2017

Ich hatte meinen ersten Geburtsvorbereitungskurs, mit meiner geliebten Hebamme, die mich auch schon in meiner 1. Schwangerschaft begleitet hat. Ich weiß um mein Glück, eine Hebamme zu haben und dann noch eine so herzensgute und erfahrene Frau. 
Im ersten Kurs lernen sich alle erst einmal kennen. Die Frauen und die Hebamme stellen sich vor. 

Meine Hebamme bietet die Akkupunktur und eine homöopathische Begleitung an. Sie bietet den Geburtsvorbereitungskurs, die Begleitung nach der Geburt und den Rückbildungskurs an. Alles findet mit einer Person statt, was ich unwahrscheinlich toll finde. Gleichzeitig arbeitet sie auch in dem Krankenhaus, in dem ich höchstwahrscheinlich meine Geburt erleben werde und wir werden uns dort sicher sehen. 

Ich fühle mich also allgemein sehr gut aufgehoben und freue mich auf die nächsten Wochen und Monate mit meiner tollen Hebamme. 

Kennenlernen und Fragen

Meine Hebamme ist sehr erfahren. Wir haben alle Fragen gestellt, die momentan so auf der Seele brannten. Wir besprachen in dem ersten Treffen alle weiteren Termine. Nach dem Gespräch zeigte sie uns noch Atemübungen und Bewegungsmöglichkeiten auf dem Pezziball.

Was ich aus dem 1. Termin als Notizen und Gedankenstützen für mich mitnehme:

Tägliche Atemübungen in den Bauch hinein sollten praktiziert werden. Das Kind und der eigene Körper werden so ordentlich mit Sauerstoff versorgt und es ist eine Atemübung und Vorbereitung für die Geburt.

Die Rückbildung der Gebährmutter ist sehr wichtig. Es gibt neue Studien, dass Frauen, die keine Rückbildung vollzogen haben, später Probleme mit ihrer Gebährmutter bekommen könnten. Frauen werden auch immer jünger, die mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Eine gute Rückbildung ist laut Hebamme das A und O.  

Die Beckenbodenvorbereitung kann visuell mit dem Symbol des Pfirsichkernes vollzogen werden. Mental stellen wir uns einen Pfirsichkern vor, der von der Scheide angesaugt wird. Diese Übung trainiert den Beckenboden und kann überall im Alltag unauffällig durchgeführt werden. Beckenbodenübungen sind auch sehr sinnvoll, um die Muskel zu trainieren und damit den Urinfluss in der Schwangerschaft unter Kontrolle zu halten. 

Weiterhin empfiehlt meine Hebamme, die Füße hin und her und auf und ab zu bewegen, bevor wir morgens aus dem Bett steigen. Das regt den Körper an. Das gleiche Prinzip gilt auch für die Hände. Das ist eine schöne Möglichkeit sich vor dem Aufstehen etwas zu bewegen und verhindert dieses Gefühl des „Zusammensackens“ des Körpers am Morgen. Weiterhin empfiehlt sie, dass wir 3 Liter am Tag trinken, am besten Wasser. 

Ich hoffe ihr konntet auch etwas für euch mitnehmen und ich berichte von den weiteren Kurseinheiten. 
Eure Leen 

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2 Comments

  • Reply Kathrin 5. Mai 2017 at 23:55

    Hallo liebe Leen,

    Erstmal vielen Dank für deinen schönen Blog.

    Ich wollte dir 2 Bücher inspirationen da lassen die mir bei meinem 2ten Kind unheimlich viel gegeben hatten, vielleicht interessieren Sie dich ja auch :

    Michel Odent „Geburt und Stillen“

    Und

    Bianca Maria Heinkel

    „Mama werden mit Hypnobirthing“

    Irgendwie dachte ich gerade, Ach irgendwie „passen“ die 2 Bücher auch gut zu dem was bei Leen les.

    Liebe Grüße Kathrin

    • Reply Leen 6. Mai 2017 at 12:15

      Hallo Kathrin! Ganz lieben Dank! Liebe Grüße Leen

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