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Weihnachtsgeschenke- Hoho der Weihnachtsmann bringt Massen und alle sind froh!?

21. Oktober 2016

Weihnachten steht vor der Tür! Naja noch nicht so ganz, aber wir Eltern beginnen uns Gedanken zu machen, was der Weihnachtsmann den süßen Monsis denn dieses Jahr bringen soll!? Ich habe schon mit vielen Kindern Weihnachtsgeschenke ausgepackt. Die Reaktionen waren ganz unterschiedlich von: „Oh toll, das ist ja so schön“ bis hin zu „Mehr gibt es nicht?“ oder „Was bekomme ich noch!?“. Ich kann den Kindern nicht einmal die Schuld für die letzten zwei Aussagen geben, denn wir sind dafür verantwortlich. Ich kenne Kinder, die so zugebombt werden, dass die Sachen meist eine halbe Stunde bespielt werden und danach für immer in der Ecke landen. Bei vielen Menschen sind Weihnachten riesige Stuben nur mit Papier voll. Das ist verrückt, übertrieben und macht mich wirklich traurig, da bin ich ganz ehrlich. 

Mein Mann und ich haben uns unterhalten und wir wollen das nicht für unser Seidenraupenkätzchen!

Zum 1. Geburtstag handhabten wir es schon! Wir baten die ganze Familie, keine Geschenke zu kaufen. Wir haben das ganz Spielzeug von der großen Cousine da und daraus suchen wir aus, was passt oder kaufen auf Flohmärkten oder Börsen passende Dinge für uns. Wer etwas schenken wollte, hatte die Möglichkeit Geld in eine Spardose zu werfen und davon haben wir ihr dann diesen Monat den Kindersitz fürs Auto gekauft. Es ist jetzt nicht so, dass sie kein Geschenk bekam, aber Michi und ich behalten uns vor, dass wir dieses Geschenk aussuchen und wir in unserer kleinen Familie ganz in Ruhe auspacken. Das möchten wir auch für die Zukunft so beibehalten und natürlich auch für die Festtage der kommenden Zeit. 

Ich wünsche mir, das wir und auch die Familien standhaft bleiben. Wir möchten unser Kind nicht zubombadieren mit Zeug! Ich möchte sehen, wie sie ihr Spielzeug, Buch oder Musikinstrument bespielt und nicht vor lauter Überfluss völlig mit sich und der Welt überfordert ist. 

In meinen Träumen sitzen wir vor unserem Weihnachtsbaum und darunter liegen ein paar wenige Geschenke, die in Ruhe ausgepackt und danach mit glücklichen Augen bespielt werden, ohne ein „Mama mehr gibt es nicht“ oder ein „Was bekomme ich noch!?“.

Es liegt an uns, wie wir die ganze Sache anfangen und wie wir zu dieser Thematik stehen. 

Ich bin optimistisch…

Eure Leen 

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